Bremse, Fliege, Mücke: So erkennst du, was dein Pferd plagt

Bremse, Fliege, Mücke: So erkennst du, was dein Pferd plagt

Nicht jedes Summen am Pferd ist gleich – und nicht jeder Fliegenschutz wirkt gegen jeden Plagegeist. Wir zeigen dir, wie du Bremsen, Stechmücken, Kriebelmücken und Stallfliegen sicher erkennst, woran du ihre Bisse unterscheidest und mit welchem Schutz du sie gezielt fernhältst. Inklusive konkreter Produktempfehlungen für jeden Schädling.

Sobald die Temperaturen steigen, beginnt die hohe Zeit der Plagegeister. Dein Pferd schlägt nach allen Seiten aus, scheuert sich an Bäumen, kann nicht ruhig stehen. Aber Hand aufs Herz: Weißt du wirklich, welches Insekt gerade Ärger macht? Die meisten Reiter sagen einfach „Fliegen”. In Wahrheit sind aber vier ganz verschiedene Insektenarten unterwegs – und jede braucht eine eigene Schutzstrategie.

In diesem Beitrag bekommst du eine klare Anleitung: Wie sieht das Tier aus? Wann fliegt es? Wo sticht es? Welche Beschwerden verursacht es? Und – am wichtigsten – mit welchen Produkten kannst du dein Pferd gezielt schützen?

Warum die Insekten-Bestimmung so wichtig ist

Die meisten Reiter greifen reflexartig zum nächstbesten Fliegenspray. Das ist auch okay – aber nicht optimal. Denn:

          Bremsen lassen sich von vielen klassischen Sprays kaum beeindrucken

          Kriebelmücken brauchen mechanischen Schutz (Engmaschigkeit)

          Stallfliegen werden am besten an der Quelle bekämpft

          Stechmücken reagieren auf andere Wirkstoffe als Bremsen

Wer den Plagegeist kennt, wählt das passende Produkt und spart Geld, Zeit und Nerven. Bringen wir Licht in den Sommer-Insekten-Dschungel.

Die wichtigsten Insekten im Pferdesommer auf einen Blick

Insekt

Größe

Hauptzeit

Stelle am Pferd

Bissart

Verursacht

Bremse

8–25 mm

Heiße Mittagshitze, Juli–Sept.

Bauch, Beine, Kruppe

Schmerzhafter Schnitt

Blutung, Quaddeln, Stress

Stechmücke

5–8 mm

Dämmerung, schwül-warme Nächte

Hals, Bauch, Kopf

Stich mit Saugrüssel

Juckende Quaddel

Kriebelmücke

2–6 mm

Dämmerung, windstille Tage

Bauchnaht, Mähnenkamm, Ohren

Hautschnitt + Speichel

Sommerekzem, Bluttropfen

Stallfliege

6–8 mm

Den ganzen Sommer, sonnig

Augen, Nüstern, Wunden

Saugt Sekret, kein Stich

Übertragung Krankheiten, Bindehautentzündung

Die Bremse: Der Plagegeist mit dem schmerzhaften Biss

Wie erkennst du eine Bremse?

Bremsen sind die wohl furchterregendsten Plagegeister im Pferdesommer. Sie sind deutlich größer als normale Fliegen (8 bis 25 mm!), haben kräftige Körper, große Komplexaugen mit teilweise schillernden Farben und ein lautes, tieferes Surren. Sie wirken irgendwie „massiv” – das ist meistens das erste Erkennungsmerkmal.

In Deutschland besonders relevant: - Regenbremse (Haematopota) – grau-braun, eher klein - Goldaugenbremse (Chrysops) – mit auffälligen goldgrünen Augen - Rinderbremse (Tabanus bovinus) – die größte heimische Art, bis 25 mm

Wann sind Bremsen aktiv?

Bremsen lieben heiße, schwüle Mittagsstunden zwischen Juli und September. Sie sind besonders aktiv in der Nähe von Wasser (Teiche, Tränken, Bäche) und an Waldrändern.

Wie sticht eine Bremse?

Im Unterschied zu Mücken stechen Bremsen nicht mit einem Saugrüssel – sie schneiden mit messerscharfen Mundwerkzeugen ein kleines Loch in die Haut und lecken das austretende Blut. Genau deshalb sind die Bisse so schmerzhaft. Du erkennst Bremsenbisse an:

          Sichtbarem Bluttropfen an der Einstichstelle

          Großer Quaddel mit zentraler kleiner Wunde

          Heftiger Reaktion des Pferdes (Ausschlagen, Schweifschlagen)

          Häufig an Bauchnaht, Hinterbeinen und Kruppe

Was hilft gegen Bremsen?

Klassische Fliegensprays wirken oft nicht ausreichend – Bremsen sind hartnäckig. Was wirklich hilft:

Spezielle Bremsensprays mit höherer Konzentration:

          whinny X bay Insektenschutz Gel „Mach die Fliege” mit 8 % Saltidin und 0,3 % CIT – hält besonders gut auf verschwitzten Bremsen-Hotspots wie Bauch und Beinen

          Bremsensprays mit doppelter Wirkstoffkombination für hohe Schutzdauer

Mechanische Schutzdecken:

          Eine Fliegen-Ausreitdecke schützt zuverlässig auf der Weide oder beim Ausritt

          Engmaschige Fliegendecken schließen Bremsen aus

Bremsenfallen auf der Weide:

          KERBL Bremsenfalle TaonX Eco – nutzt schwarze Kugel, die sich erhitzt und Bremsen anlockt. Reduziert die Population deutlich

          Ecobusters Fliegenfalle Weide Compact mit speziellem Lockstoff

Weide-Management:

          Pferde mittags nicht in Wassernähe oder am Waldrand stehen lassen

          Schattige, windige Plätze bieten natürlichen Schutz

          Während Hochzeit der Bremsen lieber morgens und abends Weidegang

Die Stechmücke: Der dämmerungsaktive Blutsauger

Wie erkennst du eine Stechmücke?

Stechmücken sind mit 5–8 mm relativ klein, zart gebaut, mit langen dünnen Beinen und einem hohen, summenden Ton. In Deutschland gibt es über 50 Arten, die häufigste ist die Gemeine Stechmücke (Culex pipiens). Die weiblichen Tiere stechen, die Männchen ernähren sich von Pflanzensäften.

Neu in Mitteleuropa: Die Tigermücke (Aedes albopictus) – schwarz-weiß gestreift, tagaktiv, aggressiver als heimische Arten.

Wann sind Stechmücken aktiv?

Hauptzeit: Dämmerung, Nacht und früher Morgen, vor allem an schwül-warmen Tagen. Stechmücken brauchen stehendes Wasser zur Eiablage – jeder Eimer, jede Pfütze, jede Tränke kann eine Brutstätte sein.

Wie sticht eine Stechmücke?

Sie sticht mit einem dünnen Saugrüssel durch die Haut und betäubt die Stelle gleichzeitig mit ihrem Speichel – deshalb merkt das Pferd den Stich oft erst, wenn die Mücke schon weg ist. Erkennungsmerkmale:

          Kleine, klare Quaddel ohne sichtbare Wunde

          Starker Juckreiz, der einige Stunden anhält

          Bevorzugt dünne Hautstellen: Hals, Bauch, Innenseite der Schenkel

Was hilft gegen Stechmücken?

Repellents auf Saltidin- oder Icaridin-Basis:

          whinny X bay Fliegenspray „Mach die Fliege” – mit angenehmem Kräuterduft, schützt zuverlässig vor Stechmücken

          Leovet Power Phaser – Wirkdauer bis zu 7 Stunden

          Stiefel Insektenspray RP1 – bewährter Klassiker mit guter Mückenwirkung

Mechanischer Schutz:

          Fliegendecke mit Halsteil für Weide und Box

          Fliegenmaske mit Nüsternschutz während der Dämmerung

Stallhygiene:

          Stehendes Wasser aus der Umgebung entfernen

          Tränken regelmäßig sauber halten

          Misthaufen weiter weg von der Box platzieren

Die Kriebelmücke: Der Auslöser des Sommerekzems

Wie erkennst du eine Kriebelmücke?

Kriebelmücken (lateinisch Simuliidae) sind die kleinsten der relevanten Plagegeister – nur 2 bis 6 mm groß. Sie wirken untersetzt, fast bucklig, mit kurzen Beinen und kurzen Antennen. Sie schwirren in der Regel in Schwärmen um das Pferd und gehen besonders Pferden mit langer Mähne und Schweif sowie weichem, dünnem Fell an den Kragen.

Wann sind Kriebelmücken aktiv?

Die Hochzeit beginnt im Frühjahr (April/Mai) und reicht bis in den Herbst. Kriebelmücken sind vor allem bei Windstille und in der Dämmerung aktiv. Sie brauchen fließendes Wasser zur Eiablage – Bäche, Flüsse, Drainagegräben.

Wie „sticht” eine Kriebelmücke?

Streng genommen sticht die Kriebelmücke nicht – sie schneidet kleine Wunden in die Haut und leckt das austretende Blut. Dabei gibt sie einen Speichel ab, der bei sensibilisierten Pferden eine massive allergische Reaktion auslösen kann – das berüchtigte Sommerekzem. Du erkennst Kriebelmückenbisse an:

          Winzigen Bluttropfen an der Bauchnaht, am Mähnenkamm oder an den Ohren

          Quaddeln und Krusten bei wiederholten Bissen

          Heftigem Juckreiz, oft mit kahl gescheuerten Stellen

          Bei Ekzemerpferden: stundenlanges Scheuern an Bäumen, Zäunen, Boxenwänden

Mehr zum Thema: In unserem Beitrag „Sommerekzem beim Pferd” erfährst du alles über die allergische Reaktion auf Kriebelmücken und das vollständige 4-Säulen-Modell zur Behandlung.

Was hilft gegen Kriebelmücken?

Mechanischer Schutz hat oberste Priorität – Repellents allein reichen meist nicht aus:

          Ekzemerdecke mit Halsteil mit besonders engem Gewebe

          Kentucky Horsewear Ekzemerdecke mit Halsteil – Premium-Variante in Grau, antibakteriell ausgerüstet

          Bucas Ekzemerdecke Sweet Itch im Zebra-Design

          Waldhausen Ekzemerdecke Basic – Preis-Leistungs-Tipp

          Fliegenmaske mit Ohrenschutz und Nüsternfransen – die Lieblings-Stechplätze der Kriebelmücke

Hautpflege bei wiederholten Stichen:

          whinny X bay Ekzemlotion „Juckt mich nicht” beruhigt gereizte Hautstellen

          Stiefel Eczem Protect für die regelmäßige Pflege

          ZEDAN Schubber-Gel bei akutem Juckreiz

Weide-Management:

          Pferde nicht in der Dämmerung auf der Weide lassen

          Weiden in der Nähe von Fließgewässern meiden

          Wind- und sonnige Plätze bevorzugen (Kriebelmücken meiden Wind)

Die Stallfliege: Die unterschätzte Lästige

Wie erkennst du eine Stallfliege?

Stallfliegen sind die klassischen Fliegen, die du täglich am Pferd siehst. Sie sind 6–8 mm groß, grau-bräunlich, mit netzartigen Augen. Im Stall summen sie überall – auf Mist, Futter, an Wunden und in den Augen der Pferde. Wichtigste Arten:

          Stubenfliege (Musca domestica) – die Klassikerin

          Wadenstecher (Stomoxys calcitrans) – sieht aus wie Stubenfliege, sticht aber sehr schmerzhaft

Wann sind Stallfliegen aktiv?

Den ganzen Sommer über, besonders bei sonnigem, warmem Wetter zwischen 20 und 30 °C. Sie vermehren sich explosionsartig im Mist – ein einziges Weibchen kann pro Tag bis zu 100 Eier legen, eine Generation entwickelt sich in 7 bis 14 Tagen.

Wie schädigen Stallfliegen das Pferd?

Die meisten Stallfliegen stechen nicht direkt – sie saugen Tränen-, Wund- und Speichelsekrete auf. Trotzdem sind sie problematisch:

          Übertragung von Krankheiten (Bindehautentzündung, Hautinfektionen)

          Hartnäckiges Verfolgen der empfindlichen Augenpartie

          Stress und Unruhe beim Pferd

          Wadenstecher dagegen sticht schmerzhaft und saugt Blut wie Bremsen

Was hilft gegen Stallfliegen?

Stallhygiene ist der Schlüssel:

          Misthaufen weit weg von Box und Stall positionieren

          Boxen täglich misten, Strohwechsel zeitnah

          Futterreste zügig entsorgen

          Wasser in Tränken und Eimern regelmäßig wechseln

Mechanischer Schutz für Auge und Nase:

          Fliegenmaske mit Augenschutz – essentiell, wenn Stallfliegen die Augen umlagern

          Kentucky Horsewear Fliegenmaske Classic mit Ohren und Nase – Rundumschutz

          Kentucky Horsewear Fliegenmaske Skin friendly mit Ohren – mit Kunstschaffell für empfindliche Haut

Fliegenfallen für den Stall:

          cit FlyCage6 mit Lockstoff – fängt Fliegen direkt im Stall

          Ecobusters Compact mit 240g Lockstoff

Repellents am Pferd:

          Fliegenroller oder Roll-On für Augen-Bereich – punktgenau anwendbar, kein Verspritzen

          Leovet Power Phaser Roll On ideal für sensible Stellen

Wichtig: Niemals klassisches Fliegenspray direkt in die Augen sprühen! Für die Augenpartie immer ein Roll-On oder Gel verwenden, das du gezielt mit der Hand aufträgst.

Insekt erkannt – und nun? Die richtige Schutzstrategie

Wenn du weißt, welcher Plagegeist dein Pferd hauptsächlich stört, kannst du gezielt vorgehen:

Bei Bremsenbefall

1.        Bremsenfallen auf der Weide aufstellen

2.        Hochkonzentriertes Gel mit Saltidin/CIT (z. B. whinny X bay) auftragen

3.        Mittagsruhe in der Box bei besonders starkem Befall

4.        Ausritte in den frühen Morgen- oder Abendstunden verlegen

Bei Stechmückenbefall

1.        Stehendes Wasser im Stallumfeld eliminieren

2.        Stallabdeckung mit Fliegengittern ergänzen

3.        Repellent-Spray vor jeder Dämmerungsphase auftragen

4.        Fliegendecke auch in der Nacht oder bei nächtlichem Weidegang

Bei Kriebelmückenbefall

1.        Ekzemerdecke mit engmaschigem Halsteil

2.        Weide-Management: dämmerungsfreier Auslauf

3.        Hautpflege mit beruhigender Lotion

4.        Bei sensibilisierten Pferden: Tierarzt für Allergie-Diagnostik

Bei Stallfliegenplage

1.        Stallhygiene optimieren – Mist weg, sauber halten

2.        Fliegenfallen im Stall aufhängen

3.        Fliegenmaske für empfindliche Pferde

4.        Roll-On für die Augenpartie

Hausmittel und natürlicher Insektenschutz

Wer chemische Repellents reduzieren möchte, kann auf natürliche Hilfsmittel zurückgreifen. Wichtig: Diese ersetzen meist nicht den vollwertigen Insektenschutz, können ihn aber gut ergänzen.

Hausmittel

Wirkt gegen

Anwendung

Apfelessig-Wasser-Lösung (1:5)

Stechmücken, Stallfliegen

Als Spray aufbringen

Kokosöl auf Bauch/Brust

Kriebelmücken

Dünn auf gefährdete Stellen

Schwarzkümmelöl im Futter

Insektenstress generell

Saisonal in der Fütterung

Knoblauchzehen im Futter

Insekten generell

Dosierung mit Tierarzt absprechen

Lavendel- oder Eukalyptus-Pflanzen am Stall

Mücken, Fliegen

Aufstellen oder Anpflanzen

Wichtig auf dem Turnier: Viele natürliche Repellents enthalten ätherische Öle (Lavendel, Nelke), die laut ADMR der FN eine 48-Stunden-Karenzzeit auslösen. Vor dem Turnier auf ADMR-konforme Produkte achten.

FAQ: Die häufigsten Fragen zu Insekten am Pferd

Wie unterscheide ich Bremsen- und Mückenbisse?

Bremsenbisse sind deutlich größer (oft 1–2 cm Quaddel), haben einen sichtbaren Bluttropfen und ein zentrales Wundloch. Mückenbisse sind kleiner, sehen aus wie kleine erhabene Beulen ohne sichtbare Wunde.

Warum sind Kriebelmücken so problematisch?

Sie sind die Hauptverursacher des Sommerekzems. Bei sensibilisierten Pferden reagiert das Immunsystem auf ihren Speichel mit einer übersteigerten allergischen Reaktion – mit massivem Juckreiz und Hautschäden.

Hilft Fliegenspray gegen Bremsen?

Klassische Fliegensprays haben oft begrenzte Wirkung gegen Bremsen. Spezielle Bremsensprays mit höherer Wirkstoffkonzentration (z. B. mit Saltidin) sind deutlich effektiver. Ergänzend hilft das Vermeiden von Bremsen-Hotspots (Wassernähe, Mittagshitze).

Wann ist die schlimmste Bremsenzeit?

Juli und August sind die Hauptzeit, mit Peak in heißen, schwülen Mittagsstunden. Bei tropisch heißen Sommertagen kann sich die Bremsenplage auch bis in den September ziehen.

Was tun bei einer allergischen Reaktion auf Insektenstiche?

Bei deutlich geschwollenen Stellen, anhaltendem Juckreiz oder gestörter Atmung sofort den Tierarzt rufen. Bei wiederkehrenden Reaktionen auf Kriebelmücken-Bisse Hinweis auf Sommerekzem – hier ist eine langfristige Behandlungsstrategie nötig.

Welche Fliegenmaske ist die richtige?

Das hängt vom Hauptproblem ab: - Mit Ohren – bei Kriebelmückenbefall und sensiblen Ohren - Mit Nüsternschutz – bei Stechmücken und Stallfliegen am Kopf - Skin friendly mit weichem Material – bei Pferden mit empfindlicher Haut - Ohne Ohren – wenn das Pferd auf Ohrenbedeckung nervös reagiert

Wie oft muss ich Fliegenspray auftragen?

Klassische Sprays wirken meist 4–6 Stunden. Bei starker Belastung oder nach dem Schwitzen empfiehlt sich eine Auffrischung. Premium-Produkte wie der Leovet Power Phaser halten bis zu 7 Stunden.

Sind Fliegenfallen wirklich effektiv?

Ja – seriöse Studien zeigen eine deutliche Reduktion der Insektenpopulation im Umkreis. Wichtig: Frühzeitig im Frühling aufstellen, um die erste Generation abzufangen, sonst läuft die Population aus dem Ruder.

Kann ich Insekten komplett fernhalten?

Nein – komplett vermeiden lässt sich der Insektendruck nicht, gerade in der Hochzeit. Mit der richtigen Kombination aus mechanischem Schutz, Repellents und Management lässt sich der Befall aber deutlich reduzieren.

Welche Insekten übertragen Krankheiten auf Pferde?

Stechmücken können in seltenen Fällen das West-Nil-Virus übertragen. Stallfliegen verbreiten Bindehautentzündungen und können oberflächliche Hautinfektionen verschlimmern. Bremsen übertragen in Mitteleuropa selten Krankheiten, ihre Bisse können sich aber bakteriell entzünden.

Fazit: Wer den Plagegeist kennt, schützt sein Pferd besser

Im Pferdesommer geht es nicht darum, „irgendein Fliegenspray” zu kaufen. Wer Bremsen, Stechmücken, Kriebelmücken und Stallfliegen voneinander unterscheiden kann, wählt gezielten Schutz und spart sich viele frustrierende Erlebnisse. Eine Kombination aus mechanischem Schutz (Decke, Maske), passenden Repellents und intelligentem Weide- und Stallmanagement ist immer am effektivsten.

Im kavalio Onlineshop findest du das komplette Sortiment an Fliegenschutz – von Insektensprays und Gelen über Fliegenmasken und Ekzemerdecken bis zu Fliegenfallen für Weide und Stall. Versandkostenfrei ab 89 €, 30 Tage kostenlose Retoure.

Lese-Tipps: In unserem Beitrag zur „Fliegenfalle für die Weide” zeigen wir dir das Setup für ein effektives Fallensystem auf der Koppel – und in unserem „Sommerekzem”-Beitrag erfährst du alles über die Folgen von Kriebelmückenbissen bei sensibilisierten Pferden.